Kategorie: Hauptstandort Beverungen

Kategorie für Beiträge, welche den Schulstandort Beverungen betreffen.

  • Ein besonderer Tag für Beverungen: Der neue Hauptstandort der Beverschule ist eingeweiht!

    Ein besonderer Tag für Beverungen: Der neue Hauptstandort der Beverschule ist eingeweiht!

    Nach Jahren der Planung und einer intensiven Bauphase beginnt nun ein neues Kapitel. Entstanden ist ein moderner Ort zum Lernen, Leben und Wohlfühlen für unsere Kinder. Besonders erfreulich: Statt der geplanten rund 12 Mio. Euro liegen die Baukosten bei etwa 10,7 Mio. Euro. Als Nächstes folgt die Gestaltung des Schulhofs und des angrenzenden öffentlichen Spielplatzes.

    Ein großes Dankeschön an alle, die geplant, gebaut, organisiert, improvisiert und ganz besonders an die Personen, die den Schulalltag während der Bauzeit am Laufen gehalten haben! 🫶

    Jetzt gehört die Beverschule vor allem unseren Kindern. Ich wünsche ihnen, dem gesamten Schulteam und allen Familien viele glückliche Jahre in diesem neuen Zuhause des Lernens! 📖✏️

    Beitrag von Beverungen Marketing

  • Einschulung der Erstklässler zum Schuljahr 2026/27 in die BEVER-Schule

    Einschulung der Erstklässler zum Schuljahr 2026/27 in die BEVER-Schule

    Im Rahmen von stimmungsvollen Einschulungsfeiern wurden die Schulanfänger mit ihren Eltern am Hauptstandort in der Stadthalle in Beverungen und am Teilstandort in der Turnhalle in Dalhausen begrüßt.

    Der Tag startete für die meisten Erstklässler in der Kirche mit einem Gottesdient und der Segnung der Kinder. Anschließend versammelten sich alle in den festlich gestalteten Räumlichkeiten. Zu Beginn der Feierstunde sang der Chor das Lied Heut ist er da, der große Tag, um alle Gäste auf die Feier und den Start im neuen Gebäude der BEVER-Schule einzustimmen. Nach der Begrüßung durch die Schulleiterin Birgit Riepe-Dewender führte die Theater-AG das Spielstück Der Mutkoffer auf. Die Schauspieler schlüpften dabei in ihre Rollen und schnell wurde klar, dass Mut in vielen kleinen Dingen und Eigenschaften liegt und man dazu keinen Koffer benötigt. Auch die sprechende Schultüte aus dem Stück „Ach du meine Tüte“, die einem Mädchen im Traum erschien und aus dem Schulleben berichtete, machte den ABC-Schützen viel Mut und konnte vielleicht so manche Sorge nehmen. Umrahmt durch passende Lieder, gesungen von Chorkindern des Grundschulverbundes, kam schnell ein Gänsehautgefühl auf.

    So freudig und mutmachend eingestimmt wurden die I-Männchen von ihren Klassenlehrkräften in Empfang genommen und konnten im Schulgebäude ihre erste Schulstunde erleben. Die Eltern wurden während dieser Zeit mit wichtigen Informationen zum Schulanfang versorgt. Auch die Betreuungseinrichtung OGS, die Schulsozialarbeit, die Rucksack-Schule und die Fördervereine stellten sich und ihre Arbeit vor. Im Anschluss an die Veranstaltung sorgten die Fördervereine der Standorte für das leibliche Wohl der Gäste. Nach Unterrichtsschluss konnten die Eltern ihre Kinder mit glühenden Wangen und vielen aufregenden Eindrücken wieder in Empfang nehmen. Anschließend besuchten Kinder und Eltern gemeinsam die Klassenräume und hielten den großen Tag auf Fotos fest. Besonders interessiert und neugierig zeigten sich die Eltern in Beverungen und nahmen die neuen Räumlichkeiten nach dem großen Schulumbau in Augenschein. So ging der aufregende erste Schultag zu Ende und wurde bestimmt im Familienkreis noch gebührend weiter gefeiert.

    Das Team der BEVER-Schule wünscht allen Schulanfängerinnen und Schulanfängern einen guten Start und viel Freude beim Lernen, denn mutig könnt ihr alle sein.

  • Ferien Intensiv Training – FIT in Deutsch

    Ferien Intensiv Training – FIT in Deutsch

    Der Kreis Höxter möchte das Angebot zur Sprachförderung für schulpflichtige Kinder, deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist, erweitern. Das vom NRW-Ministerium für Schule und Bildung geförderte Programm fokussiert sich auf neu zugewanderte Kinder mit einer anderen Herkunftssprache als Deutsch. Ziel ist es, die Deutschkenntnisse auch außerhalb der regulären Schulzeit intensiv zu vertiefen und gleichzeitig die Alltagskompetenzen für den Schulalltag zu stärken.

    Im Rahmen dieses Sprachförderangebotes lernten am Grundschulverbund der Stadt Beverungen Kinder der Jahrgänge 1 und 2 in den ersten beiden Wochen der Sommerferien vom 20. Juli bis zum 31. Juli 2026 spielerisch Deutsch, um optimal vorbereitet und gestärkt in das neue Schuljahr zu starten. Betreut wurden sie von zwei Sprachlernbegleitenden, die diese Tage mit vielen kindgerechten Themen aus der Alltagswelt der Kinder und vielfältigsten Aktivitäten füllten.

    Das Lachen auf dem Hof, das emsige Treiben in den Räumen und die gemeinsame Begeisterung bei der Erkundung des Schulhofs oder anderen Lernorten: So klingt es, wenn Kinder ganz ohne Leistungsdruck eine neue Sprache lernen. Statt klassischem Vokabelpauken wie im Schulunterricht erlebten die Kinder, wie lebendig und spannend Sprache sein kann. Beim gemeinsamen Essen, bei Aktivitäten und auf Ausflügen wendeten sie das Gelernte sofort in der Praxis an. Sei es beim Spielen auf dem Spielplatz, beim Einkauf oder beim Besuch in der Bücherei: Die kindgerechten Themen und die handlungsorientierte Umsetzung motivierten die Kinder. So wurde aus anfänglicher Schüchternheit schnell lautstarke Begeisterung, als die Kinder merkten, dass sie sich im Alltag plötzlich einfacher verständigen können. So konnten am Ende des Kurses nicht nur deutliche Fortschritte in der Sprachkompetenz festgestellt werden, sondern auch eine Verbesserung der Sozialkompetenz. Der Abbau sprachlicher Barrieren führte zeitgleich auch zu einem besseren Umgang. Probleme und Konflikte konnten somit besser vermieden oder gelöst werden.

  • „Von der Raupe zum Schmetterling“- ein Unterrichtsprojekt im 2. Jahrgang

    „Von der Raupe zum Schmetterling“- ein Unterrichtsprojekt im 2. Jahrgang

    Im Jahrgang 2 waren die Blicke in den letzten Tagen und Wochen auf das Aufzuchtnetz der Schmetterlinge gerichtet. Im Beobachtungsheft wurde die Entwicklung der Distelfalter von den Kindern täglich dokumentiert: Am 22.05. kamen in jeder Klasse fünf Raupen in einer Plastikkiste an. Sie waren 1 cm lang. Über die Pfingstferien sind die Raupen gewachsen. Am 28.05. sind sie nun 3 cm lang. Einen Tag später sind es 4 cm und es liegt ganz viel Kot in der Kiste. Es sind Spinnenweben in der Kiste. Nun hängt eine Raupe oben am Flies. Sie will sich verpuppen. Am Montag haben sich alle Raupen verpuppt. Die Puppen sind grünlich und schimmern goldig. Wieder zwei Tage später haben wir die Puppen mit dem Flies an das Schmetterlingsnetz gehängt. Zwei Puppen bewegen sich. Hurra, am 08.06. sind vier Schmetterlinge geschlüpft. Ein Schmetterling ist nicht aus der Puppe herausgekommen. Sie fressen mit dem Saugrüssel Orangensaft und den Nektar aus der Holunderblüte. Heute, am 09.06. scheint die Sonne. Die Schmetterlinge setzen sich im Netz in die Sonne und breiten ihre Flügel aus. Mit der Elmo-Kamera können wir die Schmetterlinge ganz groß sehen und beobachten. In der 4. Stunde bei Sonnenschein haben wir die Schmetterlinge auf dem Rasen hinter der Schule fliegen lassen.

    Die Entwicklung dieser zarten Wesen so hautnah mitzuerleben, die Freude über den Verwandlungsprozess und auch der kleine Abschiedsschmerz beim Entlassen in die Natur hat viele Kinder sensibilisiert und auf Naturphänomene aufmerksam gemacht. So konnte im Unterricht in diesem Zusammenhang auch auf die Wichtigkeit der Artendiversität und den Umwelt- und Klimaschutz eingegangen werden.

    Text: L. Striewe, D. Schmidt
    Bild: Quelle Schule

  • Workshopreihe zum Thema Vorurteile im 3. Jahrgang

    Workshopreihe zum Thema Vorurteile im 3. Jahrgang

    An drei Vormittagen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des 3. Jahrgangs gemeinsam mit Herrn Wulf Wendt von der Antidiskriminierungsstelle der Caritas in Brakel mit dem Thema Vorurteile.

    Zu Beginn lernten die Kinder anhand von Tierbeispielen das sogenannte „Schubladendenken“ kennen. Dabei wurde deutlich, wie schnell Menschen anderen bestimmte Eigenschaften zuschreiben und dass solche Vorurteile oft nicht der Wirklichkeit entsprechen.

    In den weiteren Einheiten übertrugen die Kinder diese Erkenntnisse auf den Umgang mit Menschen. Gemeinsam wurde erarbeitet, wie Vorurteile entstehen, warum sie häufig unfair sind und welche Auswirkungen sie auf die betroffenen Personen haben können. Anhand von Beispielen, Arbeitsaufträgen und Gesprächen setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Gefühlen von Menschen auseinander, die aufgrund ihres Aussehens, ihrer Herkunft oder anderer Merkmale vorschnell beurteilt werden.

    Zum Abschluss entwickelten die Kinder Strategien, um Vorurteile bei sich selbst und anderen zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, Menschen offen und fair zu begegnen, sie kennenzulernen und sich nicht von ersten Eindrücken leiten zu lassen.

    Die Workshopreihe leistete einen wertvollen Beitrag zum sozialen Lernen und stärkte Empathie, Respekt und einen wertschätzenden Umgang miteinander.
    Die Integrationsagentur des Caritasverbandes für den Kreis Höxter mit Sitz in Brakel, macht sich stark für den Abbau von Vorurteilen, Rassismus und Diskriminierung in der heutigen Gesellschaft. Ziel der Antidiskriminierungsarbeit ist es, Angebote unter anderem auch in Schulen zu schaffen und auf diesem Weg Diskriminierung abzubauen sowie sich für Vielfalt einzusetzen. Vorurteile und Rassismen sollen keinen Platz haben in unserer Schulgemeinde. Um der Selbstreflexion und der Sicht auf das eigene Verhalten Raum zu geben, haben wir, mit der Unterstützung durch Herrn Wendt und unseren Schulsozialarbeitenden, diese Thematik in den Unterricht geholt.

    Bild Quelle: Integrationsagentur Antidiskriminierungsarbeit Caritas

  • Sportfest und Bundesjugendspiele

    Sportfest und Bundesjugendspiele

    Am Freitag, 19.06.2026 fand bei sonnigem und warmem Wetter das Sportfest mit den Bundesjugendspielen am Grundschulverbund statt.

    An den jeweiligen Schulstandorten versammelten sich alle Klassen der Jahrgänge 1 bis 4 an den Wettkampfstätten. In Beverungen trafen die Klassen gut gelaunt im Beverstadion ein, am Teilstandort belagerten die Kinder die Außenanlagen hinter der Turnhalle. Diese hatten die Lehrkräfte am frühen Morgen vorbereitet und nun kamen sie als Wettkampfrichter zum Einsatz. Nach dem Startsignal verteilten sich die Klassen, angeführt von unterstützenden Eltern, an den Stationen der Wettbewerbe. Im Rahmen der Bundesjugendspiele wurden für die Jahrgänge 3 und 4 die Wettbewerbe in den Disziplinen 40m-Lauf, Zonenweitwurf und Zonenweitsprung durchgeführt. Für die Jahrgänge 1 und 2 fanden Wettbewerbe in den Bereichen Zonenzielwurf, Hüpfparcours und Hindernis-Slalomlauf statt.

    Alle Kinder bewiesen viel Kraft und Ausdauer und spornten sich gegenseitig zu guten Leistungen an. So können viele Teilnehmende auf Sieger- und Ehrenurkunden hoffen.

    Da für den Tag eine hohe Wärmebelastung angekündigt wurde, hatten wir uns entschieden, die Ausdauerläufe und das AOK-Laufwunder an anderen Tagen im Schulvormittag durchzuführen. So machten sich die Kinder bereits vor der großen Hitze nach Durchführung der Wettbewerbe erschöpft, aber glücklich auf den Weg ins nahe Schulgebäude.

    In den Pausen konnten die Kinder ihre Energiereserven mit frischem Obst, gesponsert von den Fördervereinen, auffüllen.

    Eine große Unterstützung waren auch die Sporthelfer und der Sanitätsdienst der Sekundarschule, die freundlicherweise an diesem Vormittag für uns freigestellt wurden.

    Vielen Dank an alle fleißigen Hände, die uns unterstützt haben und ohne deren Hilfe das Sportfest nicht möglich gewesen wäre. Ein besonderer Dank geht an die beiden Fördervereine für die Bereitstellung des frischen Obstes.

  • Der Bus als Lernort-wir erleben die Busschule

    Der Bus als Lernort-wir erleben die Busschule

    Viele Schülerinnen und Schüler sind morgens mit dem Bus unterwegs zur Schule. Dabei gibt es einiges zu beachten. Die Polizei NRW, vertreten durch Herrn Polizeihauptkommissar Kruse führte in Kooperation mit den örtlichen Busunternehmen Risse und Reifer die so genannte „Busschule“ durch. Die Busschule ergänzt die schulische Mobilitätserziehung mit Hilfe außerschulischer Kooperationspartner. Die Kosten der Busschule tragen die jeweiligen Verkehrsunternehmen selbst.

    Am Montag, 01.06.26 und Dienstag, 02.06.26 war Herr Kruse mit samt eines Schulbusses am Hauptstandort bei den Jahrgängen 1 und 2 und am Teilstandort bei allen Klassen zu Gast.

    In einer ersten Phase wurden mit den Kindern tägliche Situationen mit und an dem Schulbus analysiert und Lösungsmöglichkeiten dafür erarbeitet. Dann ging es in den praktischen Teil. Zu den praktischen Übungen zählten zum Beispiel das Warten an der Bushaltestelle und das Aufstellen. Wichtig war zu lernen, dass der Bus aufgrund seiner Breite Platz braucht, wenn er in eine Bushaltestelle einfährt. Gleichzeitig ging es darum, die Gefahren des toten Winkels richtig einzuschätzen. Dazu gehörte auch das richtige Verhalten beim Ein- und Aussteigen sowie beim Überqueren der Fahrbahn nach Verlassen der Haltestelle. All diese Gefahrenpunkte spielte und erklärte Herr Kruse sehr anschaulich und kindgerecht mit seinem Schulranzen auf der Schulter in szenischen Spielsituationen unter Einbezug der Schülerinnen und Schüler.

    Auch im Bus bahnte sich Herr Kruse seinen Weg zum Sitzplatz und musste dabei einige Problemsituationen lösen. Dabei halfen ihm die Kinder mit guten Tipps, die ein verträgliches Miteinander im Bus möglich machten. Nicht zuletzt wurden die Schilder und Symbole im Inneren des Busses erklärt und richtige Verhaltensweisen überlegt. Anhand von Beispielen schätzten die Kinder dann unterschiedliche Situationen rund um eine Busfahrt ein und brachten sich auch hier mit ihren Erfahrungen gewinnbringend für alle ein.

    Zum Schluss fühlten sich alle Kinder gut informiert und in der Notwendigkeit und Einhaltung der Busregeln bestärkt. Nur mit Rücksicht, Vorsicht und dem Blick für den Anderen können alle sicher ans Ziel kommen.

    Wir danken den Firmen Risse und Reifer für die Bereitstellung der Schulbusse und Herrn Kruse für seine Unterstützung bei unserer Mobilitätserziehung.

  • Erste Teilnahme an den Leichtathletik-Kreismeisterschaften

    Erste Teilnahme an den Leichtathletik-Kreismeisterschaften

    Zum ersten Mal nahm unser Grundschulverbund am Mittwoch, 10.06.26 an den Leichtathletik-Kreismeisterschaften in Höxter teil. Die Schülerinnen und Schüler gingen hoch motiviert an den Start und zeigten großen Einsatz in den verschiedenen Disziplinen. Mit hervorragenden Leistungen erreichte unser Team einen tollen 3. Platz. Ein besonderer Dank gilt den Eltern, die uns auf dem Weg und vor Ort tatkräftig unterstützt haben.

    Die Freude aller war besonders groß, als wir erfuhren, dass wir im Nachrückverfahren einen Startplatz für das Bezirksfinale der NRW Young Stars am 08.07.26 in Rheda-Wiedenbrück erhalten haben. Die Kinder sind begeistert, stolz auf ihre Leistungen und freuen sich riesig darauf, unsere Schule auch auf Bezirksebene vertreten zu dürfen.

    Ein herzliches Dankeschön gilt außerdem unserer Lehrkraft Gabi Menke, die das Team mit viel Engagement, Motivation und Einsatz auf diesen Wettkampf vorbereitet und begleitet hat. Neben den sportlichen Erfolgen standen vor allem der Spaß an der Bewegung, das Gemeinschaftserlebnis und die tolle Motivation aller Beteiligten im Mittelpunkt. Nun blicken wir gespannt auf die bevorstehende Bezirksmeisterschaft und wünschen unserem Team viel Erfolg.

    Text: G. Menke

    Bild: Quelle Schule

  • Raus aus dem toten Winkel – Das LKW-Projekt

    Raus aus dem toten Winkel – Das LKW-Projekt

    Jedes Jahr verunglücken Kinder im Straßenverkehr. Immer wieder kommt es durch rechts abbiegende LKW zu tragischen Unfällen, da Radfahrer und Fußgänger im toten Winkel übersehen werden. Diese Unfälle zählen zu den schwersten im Straßenverkehr, da Betroffene kaum eine Chance gegen die Wucht der schweren Fahrzeuge haben. 

    Die Mitglieder des Serviceclubs Round Table haben dies zum Anlass genommen, das Projekt „Raus aus dem toten Winkel“ ins Leben zu rufen. Auf Anfrage waren sie sehr gern bereit, diese Aktion auch an unserem Grundschulverbund durchzuführen.

    Zunächst wurden die Kinder im Unterricht auf die Problematik toter Winkel aufmerksam gemacht. Es galt zu erkennen, dass man im toten Winkel vom LKW- Fahrer weder direkt, noch über einen Spiegel gesehen wird. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass man nur über Blickkontakt feststellen kann, ob man sich im toten Winkel befindet. Und sie erlernten Verhaltensregeln, um Unfälle mit LKW zu vermeiden und vor allem den gefährlichen Hinterrädern aus dem Weg zu gehen.

    Nun wurde der Lkw zum Klassenzimmer

    Im Anschluss an den theoretischen Teil im Klassenraum profitierten die Dritt- und Viertklässler in Beverungen von dem praxisnahen Unterricht. So gestalteten die Mitglieder des RT 150 Höxter-Holzminden in ehrenamtlicher Tätigkeit am Dienstag, 19.05.2026 einen Projektvormittag. Auf dem Buswendeplatz stellten sie mit Hilfe eines großen LKW die Gefahrensituation für die Schülerinnen und Schüler nach. Drei mit Flatterband markierte Bereiche rund um das Fahrzeug zeigten anschaulich, wo sich die toten Winkel befanden. Jedes Kind durfte nacheinander in das Fahrerhaus steigen und feststellen, wie die Mitschüler im Spiegel verschwanden. Die Perspektive aus dem Führerhaus zeigte: Kein Kind neben dem LKW ist aus der Sicht des Fahrers – trotz Spiegeln – zu sehen, obwohl sich in dem Moment eine gesamte Schulklasse im toten Winkel des LKW befand.

    Verhaltenstipps für mehr Sicherheit

    Neben der Demonstration erhielten die Kinder praktische Hinweise zum Verhalten im Straßenverkehr – etwa, wie sie Abstand halten, sich sichtbar machen oder Blickkontakt mit dem Fahrer suchen können. Ziel der Aktion war es, Kinder frühzeitig zu sensibilisieren und ihnen Verhaltensstrategien mit auf den Weg zu geben, um Unfälle zu vermeiden.

    Wir hatten einen sehr aufregenden Tag im Führerhaus des LKW und bedanken uns ganz herzlich bei den Ehrenamtlichen für die tolle Demonstration, die hilfreichen Tipps und die gewonnenen Einsichten.

    Text: Dagmar Schmidt
    Fotos Quelle: Schule

  • Kinderbuchautorin Nina Weger besucht unsere Schule 9. Auflage der Aktion „Beverunger Lesetaler“ ist ein voller Erfolg

    Kinderbuchautorin Nina Weger besucht unsere Schule 9. Auflage der Aktion „Beverunger Lesetaler“ ist ein voller Erfolg

    Eine ehemalige Seiltänzerin und nebenbei Zirkusdirektorin, die noch dazu Kinderbücher schreibt, trifft man nicht jeden Tag. Die Klassen 3d und 4b am Hauptstandort des Grundschulverbundes der Stadt Beverungen haben sich die Begegnung mit Nina Weger, die zum Abschluss der Aktion „Beverunger Lesetaler“ aus Hannover angereist war, im wahrsten Sinn erlesen. Ganz leise war es in der Aula, als Weger mit schauspielerischem Einsatz und spürbarer Freude am Erzählen Passagen aus ihrem Buch „Club der Heldinnen“ vortrug. Im Anschluss beantwortete sie die nicht enden wollenden Fragen der jungen Zuhörerschaft und gewährte spannende Einblicke in ihre Arbeit. Am Ende hatten die Dritt- und Viertklässler obendrein noch Gelegenheit, sich ein persönlich gestaltetes Autogramm abzuholen.

    Bei dem „Beverunger Lesetaler“ handelt es sich um ein gemeinsames Leseförderprojekt der Bücherei Beverungen und der örtlichen Grundschule, das es ohne die finanzielle Unterstützung durch den Bezirksausschuss der Stadt Beverungen nicht gäbe. Seit dem Start nach den Herbstferien haben die insgesamt 136 Dritt- und Viertklässler zusammen 701 Bücher gelesen. „Mit einer solchen Steigerung gegenüber dem Vorjahr hätten wir nicht gerechnet,“ freuten sich die beiden Kooperationspartner. „Im Schnitt sind das mehr als fünf Bücher pro Kind. Die beiden lesefreudigsten Klassen kommen sogar auf sechs bzw. auf zehn Bücher. Es zeigt, dass der Beverunger Lesetaler mit der Aussicht, einem „echten“ Schriftsteller zu begegnen, auch in seiner neunten Auflage für Schülerinnen und Schüler eine zusätzliche Motivation zum Lesen schafft.“ Die dritten und vierten Klassen leihen sich in ihrer Klassenbücherei oder in der Bücherei Beverungen ein Buch aus und füllen nach der Lektüre einen Leseempfehlungsbogen aus. Dafür erhalten sie bei der Rückgabe eine grüne Marke, den „Beverunger Lesetaler“, den jede teilnehmende Klasse in einer „Schatzkiste“ sammelt. Auch die Autorin Nina Weger ist begeistert von dem Projekt und betonte abschließend, welch große Bedeutung der Lesekompetenz gerade in der digitalen Zeit zukomme. Mit dieser exklusiven Autorenlesung für die zwei lesefreudigsten Klassen ging nun die neunte Auflage des Leseförderprojektes „Beverunger Lesetaler“ zu Ende. Die Veranstalter können gewiss sein, dass nicht wenige der Dritt- und Viertklässler auch einen tieferen Blick in Nina Wegers abenteuerliche Geschichten über zwei rivalisierende Banden („Die wilden Robbins“) werfen werden.

    Foto: Über die Begegnung mit Nina Weger (Bildmitte) freuen sich (v.l.) Beate Menge (Bücherei Beverungen), Birgit Pieper (Koordinatorin des Leseprojekts), Jens Göke (Vorsitzender des Bezirksausschusses der Stadt Beverungen), Birgit Riepe-Dewender (Schulleiterin) und stellvertretend für die lesefreudigsten Klassen, Kinder der 3d und 4b.