Der Kreis Höxter möchte das Angebot zur Sprachförderung für schulpflichtige Kinder, deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist, erweitern. Das vom NRW-Ministerium für Schule und Bildung geförderte Programm fokussiert sich auf neu zugewanderte Kinder mit einer anderen Herkunftssprache als Deutsch. Ziel ist es, die Deutschkenntnisse auch außerhalb der regulären Schulzeit intensiv zu vertiefen und gleichzeitig die Alltagskompetenzen für den Schulalltag zu stärken.
Im Rahmen dieses Sprachförderangebotes lernten am Grundschulverbund der Stadt Beverungen Kinder der Jahrgänge 1 und 2 in den ersten beiden Wochen der Sommerferien vom 20. Juli bis zum 31. Juli 2026 spielerisch Deutsch, um optimal vorbereitet und gestärkt in das neue Schuljahr zu starten. Betreut wurden sie von zwei Sprachlernbegleitenden, die diese Tage mit vielen kindgerechten Themen aus der Alltagswelt der Kinder und vielfältigsten Aktivitäten füllten.
Das Lachen auf dem Hof, das emsige Treiben in den Räumen und die gemeinsame Begeisterung bei der Erkundung des Schulhofs oder anderen Lernorten: So klingt es, wenn Kinder ganz ohne Leistungsdruck eine neue Sprache lernen. Statt klassischem Vokabelpauken wie im Schulunterricht erlebten die Kinder, wie lebendig und spannend Sprache sein kann. Beim gemeinsamen Essen, bei Aktivitäten und auf Ausflügen wendeten sie das Gelernte sofort in der Praxis an. Sei es beim Spielen auf dem Spielplatz, beim Einkauf oder beim Besuch in der Bücherei: Die kindgerechten Themen und die handlungsorientierte Umsetzung motivierten die Kinder. So wurde aus anfänglicher Schüchternheit schnell lautstarke Begeisterung, als die Kinder merkten, dass sie sich im Alltag plötzlich einfacher verständigen können. So konnten am Ende des Kurses nicht nur deutliche Fortschritte in der Sprachkompetenz festgestellt werden, sondern auch eine Verbesserung der Sozialkompetenz. Der Abbau sprachlicher Barrieren führte zeitgleich auch zu einem besseren Umgang. Probleme und Konflikte konnten somit besser vermieden oder gelöst werden.






