„Von der Raupe zum Schmetterling“- ein Unterrichtsprojekt im 2. Jahrgang
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Hauptstandort Beverungen, Teilstandort Dalhausen |
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13. Juli 2026 |
Im Jahrgang 2 waren die Blicke in den letzten Tagen und Wochen auf das Aufzuchtnetz der Schmetterlinge gerichtet. Im Beobachtungsheft wurde die Entwicklung der Distelfalter von den Kindern täglich dokumentiert: Am 22.05. kamen in jeder Klasse fünf Raupen in einer Plastikkiste an. Sie waren 1 cm lang. Über die Pfingstferien sind die Raupen gewachsen. Am 28.05. sind sie nun 3 cm lang. Einen Tag später sind es 4 cm und es liegt ganz viel Kot in der Kiste. Es sind Spinnenweben in der Kiste. Nun hängt eine Raupe oben am Flies. Sie will sich verpuppen. Am Montag haben sich alle Raupen verpuppt. Die Puppen sind grünlich und schimmern goldig. Wieder zwei Tage später haben wir die Puppen mit dem Flies an das Schmetterlingsnetz gehängt. Zwei Puppen bewegen sich. Hurra, am 08.06. sind vier Schmetterlinge geschlüpft. Ein Schmetterling ist nicht aus der Puppe herausgekommen. Sie fressen mit dem Saugrüssel Orangensaft und den Nektar aus der Holunderblüte. Heute, am 09.06. scheint die Sonne. Die Schmetterlinge setzen sich im Netz in die Sonne und breiten ihre Flügel aus. Mit der Elmo-Kamera können wir die Schmetterlinge ganz groß sehen und beobachten. In der 4. Stunde bei Sonnenschein haben wir die Schmetterlinge auf dem Rasen hinter der Schule fliegen lassen.
Die Entwicklung dieser zarten Wesen so hautnah mitzuerleben, die Freude über den Verwandlungsprozess und auch der kleine Abschiedsschmerz beim Entlassen in die Natur hat viele Kinder sensibilisiert und auf Naturphänomene aufmerksam gemacht. So konnte im Unterricht in diesem Zusammenhang auch auf die Wichtigkeit der Artendiversität und den Umwelt- und Klimaschutz eingegangen werden.
Text: L. Striewe, D. Schmidt
Bild: Quelle Schule





